January 22nd, 2008

(no subject)

Wie konnte dieser Spalt vor dem wir stehen
So breit und tief gedeihen, mitten drin
Im menschlichen Vermögen Bild und Sinn
In Zeichen zu verzahnen und verstehen?

Etwa aus Not das Üble zu vertreiben
All das was schmerzhaft ist oder obszön?
Aus Hoffnung, dass die Welt nun gut und schön
Erblühen wird weil wir sie so beschreiben?

Doch nichts lässt sich verändern durch befinden.
Und Lügen sind stets Lügen selbst die klugen,
sie dienen nur dem Wucher des Verkannten.

Lasst uns zur Sprache Adams wieder finden
In der die Dinge wahre Namen trugen,
weil Namen die Natur der Dinge nannten.